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Skiroller-Titelkämpfe am Arbersee
SC Zwiesel richtet die Deutsche Meisterschaft im Rollski aus – Starke Bayerwald-Läufer trotzen Wind und Wetter – Meistertitel für Tamara Garhammer
Der Rollercup des SC Zwiesel fand am Sonntag erst zum zweiten Mal statt – und durfte dank der hervorragenden Organisation bei der Premiere im vergangenen Jahr diesmal sogar als offizielle Deutsche Rollski-Meisterschaft 2026 ausgetragen werden.
Die ganz große deutsche Langlauf-Prominenz fehlte allerdings am Arbersee. Die Elite-Sportler befinden sich bereits tief in der Vorbereitung auf die Wintersaison, entsprechend fand keiner von ihnen den Weg ins Hohenzollern Skistadion. Das schmälerte die Titelkämpfe jedoch keineswegs – und eröffnete einigen starken Nachwuchsläufern und Lokalmatadoren die Chance auf Meisterehren.
Regen, Wind und anspruchsvolle Strecken
Leider machte das Wetter einer ansonsten rundum gelungenen Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Fast pünktlich zum ersten Start um 10 Uhr setzten heftiger Regen und starker Wind ein. Die Teilnehmer mussten sich damit nicht nur gegen ihre Konkurrenten, sondern auch gegen äußerst widrige äußere Bedingungen und die ordentlichen Steigungen im Hohenzollern Skistadion durchsetzen. Für zusätzliche sportliche Qualität sorgte erneut die zahlreiche Konkurrenz aus dem benachbarten Tschechien, die mit mehreren Vereinen und starken Nachwuchsläufern angereist war.
Die Rennen wurden in der klassischen Diagonal-Technik ausgetragen. Bis zur Schülerklasse U11 durfte mit eigenem Material gelaufen werden, bei den Jüngsten sind sogar Inliner zugelassen. Ab der U12 ging es dagegen auf einheitlichem Material zur Sache. Heinrich Hau stellte gemeinsam mit der Firma Kästle die Skiroller zur Verfügung, die für möglichst gleiche und damit faire Bedingungen sorgen sollten.
Bis zur U15 war zudem ein Technikparcours in die Streckenführung integriert. Dabei zählt nicht alleine die Geschwindigkeit: Die jungen Sportler müssen auch zeigen, dass sie ihre Skiroller sicher beherrschen. Hindernisse, Richtungswechsel und eine Slalomstrecke verlangen Geschicklichkeit und saubere Technik – bei nasser Strecke am Sonntag eine zusätzliche Herausforderung.

Ab der U16 warteten in diesem Jahr besonders lange Distanzen auf die Teilnehmer. Da für eine Deutsche Meisterschaft bestimmte Mindeststrecken vorgeschrieben sind, mussten bereits die U16-Läufer drei große Runden und damit knapp zehn Kilometer absolvieren. Für die Junioren und Herren standen sogar 16,5 Kilometer auf dem Programm. Bei Dauerregen, Wind und den anspruchsvollen Anstiegen rund um das Skistadion wurde daraus ein echter Härtetest, der nicht von allen Teilnehmern beendet werden konnte.
Die Tagesbestzeit über die lange Distanz gelang dem neuen Deutschen Meister Max Goether vom VSC Klingenthal. Er bewältigte die 16,5 Kilometer in 41:06 Minuten und setzte sich vor Florian Döringer durch. Der Bayerwäldler aus Klingenbrunn startet inzwischen für den SCMK Hirschau und sicherte sich mit 42:06 Minuten den deutschen Vizemeistertitel.
Eine bemerkenswerte Leistung gab es auch bei den Damen über knapp zehn Kilometer. Die erst 15-jährige Britta Reichelt vom VSC Klingenthal benötigte lediglich 31:20 Minuten und holte sich damit den Deutschen Meistertitel in der Jugendklasse U16. Nur wenig langsamer war die Siegerin bei den Juniorinnen: Linda Schlierf vom SCMK Hirschau gewann ihre Klasse in 31:38 Minuten. Auch für den Bayerischen Wald gab es Grund zum Feiern. Tamara Garhammer vom WSV-DJK Rastbüchl setzte sich in der U15 durch und sicherte sich damit den Meistertitel in ihrer Schülerklasse. In 11:23 Minuten (3,8 km) gewann sie deutlich und ließ unter anderem mehrere starke Läuferinnen aus Tschechien und der Oberpfalz hinter sich.
Überhaupt konnten sich die heimischen Nachwuchsläufer bei ihrem Heimspiel mehrfach weit vorne platzieren. Henri Gaass vom WSV-DJK Rastbüchl gewann die U14 vor Julian Fischer und Luis Bredl, die beide für den gastgebenden SC Zwiesel starten. In der U13 der Mädchen sorgte Johanna Hecht vom WSV Skadi Bodenmais für einen weiteren Bayerwald-Sieg, Lena Müller aus Rastbüchl wurde Zweite. Elena Degen vom SC Zwiesel belegte in der U14 den zweiten Platz.
Trotz des erneuten Wetterpechs zeigte man sich beim SC Zwiesel mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Immerhin ging der lange Wettkampftag weitgehend verletzungsfrei über die Bühne. Ein paar Schürfwunden lassen sich beim Rollski-Sport kaum vermeiden – und der Regen scheint sich inzwischen ebenfalls zu einem beinahe schon traditionellen Begleiter der Zwieseler Veranstaltung zu entwickeln.
Lange müssen die Skiroller am Arbersee ohnehin nicht im Materiallager bleiben. Bereits im Oktober steht an gleicher Stelle das Skiroller-Rennen des WSV Rabenstein auf dem Programm. Dann wird nicht in der klassischen, sondern in der freien Technik gelaufen – und vielleicht zeigt sich das Hohenzollern Skistadion den Sportlern dann auch einmal von seiner trockenen Seite.

Die Sieger der Altersklassen sowie die platzierten Bayerwaldläufer
Schüler
- U7 m: 1. Toni Gattermann, SV Bayerisch Eisenstein
- U8 m: 1. Xaver Steindl, 1. FC Rötz; 2. Josef Achatz, SC Frauenau; 3. Max Schreder, SC Zwiesel
- U8 w: 1. Eva Schönberger, FC Langdorf; 2. Paulina Herzer, WSV Eppenschlag; 4. Klara Bitter, Nordic Team Klingenbrunn; 5. Anna Treiber, SC Zwiesel; 6. Elsa Bernreiter, SC Zwiesel
- U9 m: 1. Vitus Auer, SC Zwiesel; 2. Andreas Aigner, Nordic Team Klingenbrunn; 3. Linus Schiller, WSV Eppenschlag
- U9 w: 1. Julie Filipova, TJ Tatran Zelezna Ruda
- U10 m: 1. Jonas Steindl, 1. FC Rötz; 2. Felix Maurer, SC Zwiesel
- U10 w: 1. Antonia Biebl, WSV Grafenau; 2. Anna Schönberger, FC Langdorf; 3. Magdalena Herzer, WSV Eppenschlag; 4. Mia König, WSV Eppenschlag
- U11 m: 1. Paul Freimuth, SV Bayerisch Eisenstein; 3. Luis Dengler, SC Zwiesel; 6. Michal Kheck, WSV-DJK Rastbüchl
- U11 w: 1. Hanna Kriegseis, 1. FC Rötz; 2. Mia Joachimsthaler, Nordic Team Klingenbrunn; 4. Kathi Zech, SV Bayerisch Eisenstein
- U12 w: 1. Hannah Biebl, WSV Grafenau; 2. Lena Garhammer, WSV-DJK Rastbüchl; 3. Thea Madl, WSV-DJK Rastbüchl; 5. Laura Stehle, SC Zwiesel; 6. Amelie Aigner, Nordic Team Klingenbrunn
- U13 m: 1. Martin Soucek, Sport Club Plzen; 2. David Kheck, WSV-DJK Rastbüchl; 3. Elias Brunnbauer, FC Rinchnach; 4. Lukas Kesten, WSV Grafenau; 5. Koppany Kunos, WSV Grafenau; 6. Thomas Müller, WSV-DJK Rastbüchl
- U13 w: 1. Johanna Hecht, WSV Skadi Bodenmais; 2. Lena Müller, WSV-DJK Rastbüchl; 6. Annie Wenzl, SC Zwiesel
- U14 m: 1. Henri Gaass, WSV-DJK Rastbüchl; 2. Julian Fischer, SC Zwiesel; 3. Luis Bredl, SC Zwiesel; 4. Sebastian Schiller, Nordic Team Klingenbrunn
- U14 w: 1. Greta Schlosser, SCMK Hirschau; 2. Elena Degen, SC Zwiesel
- U15 m: 1. Jachym Filip, Fischer Ski klub Sumava Vimperk; 6. Leonhard Tanzer, WSV Eppenschlag; 7. Kötöny Kunos, WSV Grafenau; 8. Marcel Joachimsthaler, Nordic Team Klingenbrunn
- U15 w: 1. Tamara Garhammer, WSV-DJK Rastbüchl; 6. Hannah Angermeier, WSV Grafenau; 7. Nina Dengler, SC Zwiesel; 11. Paula Felgenhauer, SV Bayerisch Eisenstein
Jugend und Junioren
- U16 m: 1. Patrik Vocelka, Fischer Ski klub Sumava Vimperk; 2. Jakob Loibl, FC Rinchnach; 4. Josef Kreuzer, SV Bayerisch Eisenstein
- U16 w: 1. Britta Reichelt, VSC Klingenthal; 2. Valentina Maurer, WSV-DJK Rastbüchl
- U18 m: 1. Alexander Buschek, SC Furth im Wald; 5. Timo Dengler, SC Zwiesel
- U18 w: 1. Zofie Kadlecova, Sport Club Plzen; 4. Lina Madl, WSV-DJK Rastbüchl
- U20 m: 1. Matej Vocelka, Fischer Ski klub Sumava Vimperk
- U20 w: 1. Linda Schlierf, SCMK Hirschau
Herren
- Herren 21: 1. Max Goether, VSC Klingenthal; 4. Maximilian Gintenreiter, WSV-DJK Rastbüchl
- Herren 41: 1. Tom Dengler, SC Zwiesel
- Herren 46: 1. Tobias Bredl, SC Zwiesel
Wertung zur Deutschen Meisterschaft im Rollski
Schülerklasse
- Männlich: 1. Pauls Kriegseis, 1. FC Rötz; 2. Henri Gaaß, WSV-DJK Rastbüchl; 3. Julian Fischer, SC Zwiesel
- Weiblich: 1. Tamara Garhammer, WSV-DJK Rastbüchl; 2. Viktoria Reng, SCMK Hirschau; 3. Pauline Knab, SCMK Hirschau
Jugendklasse
- Männlich: 1. Alexander Buschek, SC Furth im Wald; 2. Konstantin Metschnabl, VSC Klingenthal; 3. Timo Dengler, SC Zwiesel
- Weiblich: 1. Britta Reichelt, VSC Klingenthal; 2. Lina Madl, WSV-DJK Rastbüchl; 3. Hermine Böhm, VSC Klingenthal
Herren
- 1. Max Goether, VSC Klingenthal; 2. Florian Döringer, SCMK Hirschau; 3. Maximilian Gintenreiter, WSV-DJK Rastbüchl
Text: Marcus Degen
Fotos: Woidlife/Felgenhauer
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Beim 24. Domlauf in Passau waren auch die Langläufer des SC Zwiesel am Start und zeigten sich in den großen Teilnehmerfeldern in starker Form. Insgesamt acht Athletinnen und Athleten aus Zwiesel stellten sich der Konkurrenz und konnten sich durchweg sehr gut behaupten.
Auffällig war auch in diesem Jahr die starke Präsenz von Langläufern und anderen Wintersportlern aus der Region Bayerwald in nahezu allen Altersklassen. Möglich gemacht hatte dies unter anderem die Unterstützung der Unternehmensgruppe Pfaffinger, dem Hauptsponsor des Skiverbands Bayerwald. Pfaffinger übernahm für die Nachwuchssportler das Startgeld und stattete sie zudem mit einheitlichen Laufshirts aus – sodass die Farbe Blau in den Spitzenfeldern klar dominierte.
Für die sportlichen Highlights aus Zwieseler Sicht sorgten Elena Degen und Johannes Stehle, die jeweils den Sprung aufs Podium schafften. Elena belegte in der Altersklasse W13 den dritten Platz, Johannes wurde Dritter in der M15. Beide durften damit an der großen Siegerehrung teilnehmen, die von Bischof Stefan Oster persönlich vor der beeindruckenden Kulisse des Passauer Stephansdoms durchgeführt wurde.
Die äußeren Bedingungen hätten dabei allerdings besser sein können: Starker Regen begleitete die Veranstaltung und sorgte nicht nur für gedämpfte Stimmung, sondern auch für anspruchsvolle Streckenverhältnisse. Auf dem nassen Kopfsteinpflaster war Vorsicht geboten, mehrfach kam es zu Stürzen mit aufgeschlagenen Knien.
Auch die weiteren Zwieseler Starter überzeugten mit guten Platzierungen: Im Schülerlauf über 1,3 Kilometer belegte Luis Dengler Rang 33 in der M10, Laura Stehle wurde starke Elfte in der W11. Im 4,1 Kilometer langen Jugendlauf kam Annie Wenzl auf Platz 17 in der W12, Luis Bredl wurde Zehnter in der M13, Nina Dengler belegte einen hervorragenden vierten Rang in der W14 – nur eine Sekunde am Podium vorbei. Über die 7,5 Kilometer bei den Erwachsenen erreichte Papa Tom Dengler einen beachtlichen zehnten Platz in der M40.
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- Geschrieben von: Stephan
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Deutsche Langlauf-Meisterschaften am Arbersee: Starker Sport und beste Bedingungen zum Saisonfinale
Bayerisch Eisenstein/Zwiesel. Mit erstklassigem Sport, vielen bekannten Athletinnen und Athleten sowie außergewöhnlich guten Schneeverhältnissen sind am Arbersee die Deutschen Meisterschaften im Skilanglauf erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 27. bis 29. März richteten der SC Zwiesel und der SV Bayerisch Eisenstein die nationalen Titelkämpfe im Hohenzollern-Skistadion aus und präsentierten den rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein beachtlich hohes Organisations- und Leistungsniveau.
Perfekte Bedingungen trotz spätem Saisonzeitpunkt
Trotz der fortgeschrittenen Saison gelang es dem Loipenteam am Arbersee, auch an allen drei Wettkampftagen hervorragend präparierte Loipen bereitzustellen. Dies würdigte auch Bundestrainer Peter Schlickenrieder, der bei der Siegerehrung betonte, dass er nicht erwartet hätte, zu diesem Zeitpunkt noch Deutsche Meisterschaften unter derart optimalen Bedingungen durchführen zu können.
Das Hohenzollern-Skistadion bestätigte damit erneut seinen Ruf als einer der schneesichersten und leistungsfähigsten Langlaufstandorte Deutschlands.
Hochklassige Besetzung der Wettkämpfe
Auch sportlich war das Teilnehmerfeld hochklassig besetzt. Bei den Damen starteten unter anderem die Olympiateilnehmerinnen Helen Hoffmann und Katherine Sauerbrey sowie die Weltcup-Läuferinnen Lisa Lohmann und Saskia Nürnberger. Bei den Herren führte Olympiastarter Friedrich Moch das Feld an. Zudem nutzte Biathlon-Weltcupstarter Lucas Fratzscher die Gelegenheit für einen Start im Langlauf. Für weiteres Interesse sorgte am Sonntag Olympiasiegerin Katharina Hennig-Dotzler, die im Rahmen der Vereinsstaffeln antrat.
Teamsprint: Rasante Rennen zum Auftakt
Am Freitag begann das Meisterschaftswochenende mit dem Teamsprint im freien Stil. Auf der 1,1 km langen Runde verlangte die anspruchsvolle Strecke den Zweier-Teams alles ab. Trotz des Höhenprofils benötigten die Topathleten nur rund zweieinhalb Minuten pro Runde.
Ergebnisse Teamsprint Damen
- 1. Katja Veit / Verena Veit
- 2. Saskia Nürnberger / Anna-Maria Dietze
- 3. Lara Dellit / Helen Hoffmann
Ergebnisse Teamsprint Herren
- 1. Tobias Buschek / Josef Faessler
- 2. Korbinian Fagerer / Simon Jung
- 3. Lucas Fratzscher / Simon Kaiser
Auch in den Nachwuchsaltersklassen U16, U18 und U20 wurden die Deutschen Meister im Teamsprint ermittelt.
Distanzrennen: Moch und Veit setzen sich durch
Am Samstag standen die Distanzwettbewerbe im klassischen Stil auf dem Plan – und hier setzten sich die Favoriten klar durch.
Damen – 20 km klassisch
- Verena Veit (SC Oberstdorf) – 58:43,4
- Lisa Lohmann (WSV Oberhof) +3,0 s
- Katja Veit (SC Oberstdorf) +20,1 s
Herren – 30 km klassisch
- Friedrich Moch (WSV Isny) – 1:24:29,3
- Korbinian Heiland (SC Partenkirchen) +17,8 s
- Max Göther (VSC Klingenthal) +2:19,5
Auch die Nachwuchsrennen boten starke Leistungen. Besonders erfreulich aus regionaler Sicht: Florian Döringer (Nordic Team Klingenbrunn) wurde im 30‑km‑Rennen der U20 Deutscher Vizemeister.
Vereinsstaffeln: Sportlicher Wettkampf und geselliger Saisonabschluss
Der Sonntag stand traditionell ganz im Zeichen der Vereinsstaffeln. Sie verbinden sportlichen Ehrgeiz mit dem Charakter eines gelungenen Saisonabschlusses. Viele Aktive bestritten an diesem Tag ihr letztes Rennen des Winters – entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Zielbereich.
Damen – 3 × 2,5 km
- 1. SC Oberstdorf
- 2. SCMK Hirschau
- 3. VSC Klingenthal
Herren – 3 × 5 km
- 1. SC Partenkirchen
- 2. VSC Klingenthal
- 3. SC Oberstdorf
Mixed
- 1. WSV Oberhof
- 2. SC Pfronten
- 3. SC Partenkirchen
Für Aufmerksamkeit sorgte eine Mixstaffel, in der Katharina Hennig-Dotzler gemeinsam mit Familienmitgliedern an den Start ging – ein schönes Beispiel für den besonderen, vereinsorientierten Charakter dieses Wettkampftages.
Verena Veit: Die überragende Athletin des Wochenendes
Mit drei Starts und drei Siegen avancierte Verena Veit zur erfolgreichsten Athletin der gesamten Meisterschaften. Sie gewann sowohl den Teamsprint, das Distanzrennen als auch die Vereinsstaffel – eine beeindruckende Bilanz.
Fazit
Die Deutschen Langlauf-Meisterschaften am Arbersee boten erstklassigen Sport, starke Nachwuchsleistungen und eine professionelle Organisation. Dank hervorragender Bedingungen präsentierte sich das Hohenzollern-Skistadion erneut als eines der wichtigsten Langlaufzentren Deutschlands und als echtes Aushängeschild des Wintersports im Bayerischen Wald.
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- Geschrieben von: Stephan
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Vom 26. bis 29. März 2026 finden die Deutschen Meisterschaften im Skilanglauf statt. Austragungsort ist das Hohenzollern Skistadion am Arbersee, eine der schönsten Wintersportanlagen Deutschlands und bekannt für perfekte Bedingungen sowie eine beeindruckende Kulisse.
Ausrichter sind der SC Zwiesel und der SV Bayr. Eisenstein.
An den Wettkampftagen treten die besten Langläuferinnen und Langläufer des Landes in folgenden Disziplinen an:
- Teamsprint – Freie Technik - Meldung über >>Meldedatei Teamsprint DM 2026<<
- Massenstart – Klassische Technik - Meldung über >>DSV Rennverwaltung<<
- Vereinsstaffel – Freie Technik - Meldung über: >>Rennmeldung.de<<
Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf spannende Duelle, sportliche Höchstleistungen und ein abwechslungsreiches Programm freuen – direkt im Herzen des Bayerischen Waldes.
Alle weiteren Informationen wie Zeitpläne, Strecken und organisatorische Hinweise finden sich in der offiziellen Ausschreibung, die wir als Anhang bereitstellen.
Am Abend des zweiten Wettkampftages dürfen wir euch recht herzlich zum Teamabend mit großer Siegerehrung in die Arberlandhalle nach Bayer. Eisenstein einladen.
Hier wird es als Verpflegung folgende drei warme Gerichte sowie kalte Wurst und Käsesemmeln geben:
- Spaghetti Bolognese
- Spaghetti mit Gemüsesoße
- Chili con Carne
Um die Mengen etwas einschätzen zu können, bitten wir euch pro Landesverband, die ungefähre Anzahl an Essen per Mail an
Ablauf:
- Einlass und Essen ab 17:30 Uhr
- Siegerehrungen ab ca. 19:00 Uhr
- Teamabend und Saisonabschluss mit DJ Tobi S
Wir freuen uns auf euer kommen und ein tolles Wochenende im Hohenzollern Skistadion am Arbersee!
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- Geschrieben von: Marcus Degen
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Im Hohenzollern Skistadion am Fuße des Großen Arber wurden am Sonntag im Rahmen des Bayerwaldpokals des SC Zwiesel die Regionsmeisterschaften im Skilanglauf ausgetragen. Mehr als 170 gemeldete Sportlerinnen und Sportler sorgten für ein eindrucksvolles Teilnehmerfeld und wurden für ihren Trainingsfleiß mit einem perfekt organisierten Renntag belohnt. Strahlender Sonnenschein, beste Stimmung und ausgezeichnete Schneebedingungen machten die Veranstaltung zu einem echten Wintersport-Highlight.
Schon die fünf- bis sechsjährigen Bambini mussten über 400 Meter eine anspruchsvolle Strecke bewältigen. Das Rennen wurde in klassischer Technik ausgetragen, wobei bis einschließlich der Altersklasse U15 ein Technikparcours zu absolvieren war. Dieser hatte es in sich und verlangte den jungen Langläufern nicht nur Ausdauer, sondern auch Koordination und Fahrgefühl ab.
Mit zunehmendem Alter wurden die Strecken länger und die technischen Anforderungen anspruchsvoller. Ab der Schülerklasse U12 führte der Kurs über einen 2-Kilometer-Rundkurs, der ab der U14 sogar zweimal zu laufen war. Gleich zu Beginn wartete der steile Starthang, der im Slalom zu bewältigen war – fast wie beim berühmten Schlussanstieg der Tour de Ski. Auch die Abfahrt erfolgte im Slalom und verlangte auf dem teils eisigen Untergrund höchste Konzentration. In der Strafrunde der Biathleten mussten zusätzlich Schlupftore, Rückwärtstore und erzwungene Spurwechsel gemeistert werden. Trotz dieser Herausforderungen liefen die schnellsten Schüler die 2-Kilometer-Runde in deutlich unter sechs Minuten.
Ab der Altersklasse U16 starteten jeweils die Damen und Herren gemeinsam mit den älteren Klassen im Massenstart. Die Damen absolvierten drei Runden, die Herren fünf – diesmal ohne Technikparcours, dafür mit hohem Tempo von Beginn an. Bei den Herren setzte sich zwar der tschechische Topläufer Vojtěch Sýkora durch, doch Christoph Friedl vom WSV Skadi Bodenmais hielt stark dagegen und sicherte sich den Sieg in der Altersklasse Herren 36, ebenso wie Thomas Dengler vom SC Zwiesel in der Klasse Herren 41.

Im Damenfeld war Michaela Barz-Herold (DJK WSV Rastbüchl) als leider einzige Starterin zugleich Siegerin der Damen 41. Besonders spannend verlief das Rennen der jungen Nachwuchsläuferinnen: Die Tagesbestzeiten erzielten Linda Schlierf (U18) und Hannah Lorenz (U20), Lokalmatadorin vom SV Bayerisch Eisenstein. Beide lieferten sich ein enges Rennen bis zum Fotofinish im Ziel und entschieden ihre Altersklassen jeweils für sich.
Für den SC Zwiesel als Ausrichter war das Heimrennen der vorläufige Saisonhöhepunkt. Die große Zahl an jungen und jüngsten Startern sowie die hervorragenden Schneebedingungen zeigten eindrucksvoll, dass der Wintersport in der Region trotz aller Unkenrufe lebendig ist. Die Vorfreude auf die kommenden Highlights ist groß: Bereits am nächsten Wochenende steht der Skadi Loppet am Bretterschachten an, gefolgt von den Bayerischen Meisterschaften in Finsterau eine Woche später.
Im Rahmen des Rennens wurden zudem die Regionsmeister gekürt – also die jeweils besten Athletinnen und Athleten aus dem Skiverband Bayerwald und dem Skiverband Oberpfalz. Damit hatten die Titelkämpfe durchaus den Charakter einer ostbayerischen Meisterschaft.
Regionsmeister Bayerwald / Oberpfalz 2026
U8 männlich:
Andreas Aigner, Nordic Team Klingenbrunn
U8 weiblich:
Tina Spitzenberger, SC Furth im Wald
U9 männlich:
Jonas Steindl, 1. FC Rötz
U9 weiblich:
Anna Schönberger, FC Langdorf
U10 männlich:
Luis Dengler, SC Zwiesel
U10 weiblich:
Hanna Kriegseis, 1. FC Rötz
U11 männlich:
Emil Gaisbauer, WSV Grafenau
U11 weiblich:
Thea Madl, WSV-DJK Rastbüchl
U12 männlich:
Elias Brunnbauer, FC Rinchnach
U12 weiblich:
Johanna Malene Hecht, WSV Skadi Bodenmais
U13 männlich:
Julian Fischer, SC Zwiesel
U13 weiblich:
Magdalena Neuberger, TV Bad Kötzting
U14 männlich:
Sebastian Bierek, Skiclub Großberg
U14 weiblich:
Pauline Knab, SCMK Hirschau
U15 männlich:
Theo Morgott, Skiclub Großberg
U15 weiblich:
Alina Maier, WSV Eppenschlag
U16 männlich:
Marco Orth, Skiclub Großberg
U16 weiblich:
Lina Madl, WSV-DJK Rastbüchl
U18 männlich:
Niklas Blaschke, SCMK Hirschau
U18 weiblich:
Linda Schlierf, SCMK Hirschau
U20 weiblich:
Hannah Lorenz, SV Bayerisch Eisenstein
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